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Johanns Brauhaus- eine Hommage an den Gründervater

 

Im Jahr 1809 fand die unter dem heutigen Namen geführt Ochsenfurter Kauzen Bräu als „Ehemansche Brauerei“ im Kastenhof ihren Ursprung. In zwischenzeitlich historischen
Gemäuern wurde nicht nur Bier gebraut, sondern auch Braugerste in eigener Mälzerei zu Malz verarbeitet. „Die auf dem alten Brauereigelände ansässige Klosterbräu Stuben war seinerzeit Anlaufstelle für viele Ochsenfurter Bürger. Ein Ort, an dem man verweilen konnte, Freunde und Bekannte traf und bei einem guten Glas Bier Geselligkeit pflegte und Gedanken tauschte. Unser Ziel, eine Schankstube mit alten Werten zu schaffen, die der Geschichte des Kastenhofs würdigist, ist gelungen“, so Jacob Pritzl, Juniorchef der Kauzen Bräu. Entstanden ist ein Ort, an demAustausch und Bier im Mittelpunkt stehen, Miteinander und die Geselligkeit gepflegt werden.„Der Um- und Ausbau hat sich länger als geplant hingezogen. Dafür können wir mit einigenHighlights punkten, die vielleicht erst beim zweiten oder dritten Besuch auffallen“, berichtetJacob Pritzl weiter.Ideenreichtum liebevoll umgesetzt
Ursprünglich sollte schon im vergangenen Jahr die alte Braugaststätte zu neuem Leben erwecktwerden. Die Pandemie jedoch verhinderte einen zügigen und vor allem planmäßigen Umbau.„Auch wenn seit jeher im Kastenhof eine Gaststätte war, so mussten wir nahezu alles umbauenund erneuern.“ Dem Ideenreichtum des Brauerei-Juniorchef sowie des Betreibers MassimoMichel und deren freiwilligen Helfers Silas Distler waren während der gesamtenUmbaumaßnahmen nur wenig Grenzen gesetzt. So ziert beispielsweise der Boden eines alten Läuterbottichs nun glanzvoll den Boden des neuen Brauhauses. Für einen Stammtisch zu dem sich schon einige Ochsenfurter angemeldet haben, wurden Bierkrug-Tresore gebaut, so dass jeder Teilnehmer seinen eigenen Krug verschlossen lagern kann. „Manche Ideen werden erst in den nächsten Jahren umgesetzt, das Gros jedoch konnten wir bereits realisieren. Unser Ziel, Tradition mit Moderne zu verbinden ist gelungen. Mit dem Brauhaus bauen wir auf althergebrachtes, ohne altertümlich zu sein. Getreu dem Reinheitsgebot von 1516 und dem
Bestehen der Kauzen Bräu seit 1809“, so Jacob Pritzl weiter. Auch der Name erinnert an früher: Johann Jacob Gehring, einst Brauerlehrling übernahm 1849 vom Gründer Karl Ehemann die Brauerei, da eine Fortführung an der Nachkommenschaft scheiterte. „Für uns“, so Jacob Pritzl, „war klar, dass die Brauereigaststätte nur Johanns Brauhaus heißen kann. Eine Hommage an den Gründer der Kauzen Bräu.“ Johanns Brauhaus ist geöffnet und lädt mit großem Gastraum und großem Biergarten zumVerweilen und Genießen ein. Richtig los geht’s am 13. August: Ab dann kocht Betreiber Massimo Michel täglich ab 15 Uhr frisch und regional. Für großen und noch größeren Hunger!

150 kg Ochsenfurter Hopfen

Wir holen uns ein Stück Normalität zurück“, mit diesen Worten eröffnete Brauereichef Karl-Heinz Pritzl die diesjährige Hopfenernte der Ochsenfurter Kauzen Bräu. Und weiter: „Im vergangenen Jahr fand pandemiebedingt nur eine Hopfenernte „light“ statt. Sie war außergewöhnlich und hoffentlich die Ausnahme. Jetzt endlich dürfen wir, unter Auflagen, wieder mit Gästen feiern.“ Gut 150 freiwillige Helfer durften demnach am vergangenen Samstagmorgen im Hopfengarten der Kauzen Bräu antreten. Eingeladene Brauereifreunde, Geschäftspartner, und lokale Politprominenz sowie die amtierende, bayerische Bierkönigin Sarah Jäger waren pünktlich um 10 Uhr am Start. Ab dann wurde fleißig gezupft, zeitgleich fanden auch die Wettzupfen-Wettbewerbe im Einzel- und Team-Zupfen statt. An allen Tischen wurde gezupft was das Zeug hielt und die Finger hergaben. „Der Hopfen steht in diesem Jahr gut da“, so Brauerei Juniorchef Jacob Pritzl der als Braumeister mit kennendem Blick die Dolden beurteilte, „Das Sommerwetter lud wohl nicht wirklich zum Baden ein, dafür hat es der Natur mehr als gutgetan. Ich denke, dass wir nach vier Stunden zupfen eine zufriedenstellende Ernte haben werden und schon in wenigen Wochen das Hopfenbier genießen können.“  Rund 150kg frischer Hopfen fanden sich am Ende in Säcken wieder die direkt zur Weiterverarbeitung in die Hallertau gefahren wurden. „Daraus“, so Seniorchef Karl-Heinz Pritzl, „werden dann etwa 200 Hektoliter feinstes Hopfenbier gebraut. Das entspricht in etwa 2.000 Kisten Bier.“

Flinke Finger gefunden

Beim Wettzupfen im Team zu je sechs Zupfern hatte am Ende die Mannschaft „Hätzfelder Kreis“ die Nase vorn. Sie schafften es binnen zehn Minuten insgesamt gut 2360g Hopfen zu ernten. Das Einzelzupfen wurde bereits zum vierten von Wolfgang Kuhl dominiert. Exakt 760 Gramm Hopfen konnte der Sieger von den Ranken zupfen und trägt nun für ein weiteres Jahr den Titel „Hopfenkönig“.

Karl-Heinz uns Jacob Pritzl abschließend: „Bei bestem Wetter konnten wir eine ertragreiche Ernte verbuchen. Trotz Auflagen, die sowohl von uns als auch von unseren Gästen strikt eingehalten wurden, herrschte gute Stimmung. Alle Zupfer waren mit Spaß und Freude bei der Sache, wir haben gemerkt, dass vielen diese Art der Kontaktpflege gefehlt hat. Unseren Dank richten wir an alle Helfer, hervorheben wollen wir die Streetbunny-Crew, die uns bei Auf- und Abbau tatkräftig unterstützt hat. Wir hoffen im nächsten Jahr wieder mehr Gäste und Helfer begrüßen zu dürfen um dann die Traditionsveranstaltung wie gewohnt durchführen zu können.“

 

Das Hopfenbier der Ochsenfurter Kauzen Bräu wird ab Mitte Oktober in den Handel gehen. Erkennbar sind die 0,5l-Flaschen am besonderen Rückenetikett, dass den Hopfengarten zeigt. Erhältlich ist das Hopfenbier in der Kiste mit je 20 Flaschen oder im handlichen 6er-Träger beim gut sortierten Getränkehandel.

NEU: Käuzle Radler!

Ochsenfurt, Mittwoch, 02. Juni 2021:

Nervös marschieren die Brauer auf und ab. Der Braumeister blickt skeptisch. Die ersten Flaschen Käuzle Radler verlassen den Füller. Sitz das Etikett? Sind die Farben wie gewünscht? Und dann das wichtigste: der Probeschluck. Und der schmeckt. Am liebsten würde man sich jetzt mit dem neuen Käuzle Radler in die Sonne sitzen und das Leben genießen. Aber um euch zu versorgen wird mit 16 000 Flaschen in der Stunde abgefüllt, dass ihr am Wochenende bereits das neue Käuzle Radler testen könnt. Ohne Schnickschnack. Käuzle Helles Lager trifft auf Libella Zitronenlimonade. 50 % von dem einen, 50 % von dem anderen. Gut, die Zitronen kommen aus Spanien, der Rest allerdings hat so kurze Wege, dass wir mit besten Gewissen sagen können: ein Käuzle unters Schnäuzle…